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Salzsprühnebelprüfung

Salzsprühnebelprüfung

Die Salzsprühnebelprüfungen sind besonders nützlich zum Nachweis von Schwachstellen, wie Poren und anderen Schäden, in bestimmten metallischen Überzügen und organischen Beschichtungen sowie anodischen Oxidschichten und Umwandlungsschichten.

Die neutrale Salzsprühnebelprüfung gilt für:

⎯ Metalle und deren Legierungen;
⎯ Metallüberzüge (anodisch oder kathodisch wirksame);
⎯ Umwandlungsschichten;
⎯ anodische Oxidschichten;
⎯ organische Beschichtungen auf metallischen Werkstoffen.

Die Essigsäure-Salzsprühnebelprüfung ist besonders nützlich zum Prüfen dekorativer Überzüge aus Kupfer + Nickel + Chrom oder Nickel + Chrom. Sie ist auch zum Prüfen anodischer Schichten auf Aluminium geeignet.

Die kupferbeschleunigte Essigsäure-Salzsprühnebelprüfung ist nützlich zum Prüfen dekorativer Überzüge aus Kupfer + Nickel + Chrom oder Nickel + Chrom. Sie ist auch zum Prüfen anodischer Überzüge auf Aluminium geeignet.

Alle Salzsprühnebelverfahren sind geeignet zum vergleichenden Prüfen, ob die Qualität eines metallischen Werkstoffes, mit oder ohne Korrosionsschutz, beibehalten wird.

Norm: DIN EN ISO 9227:2006

Neutrale Salzsprühnebelprüfung (NSS-Prüfung): 5%NaCl (Natriumchloridlösung) - pH 6,5-7,2; destillierts oder entionisiertes Wasser mit einer Leitfähigkeit von höchstens 20 μS/cm

Essigsäure-Salzsprühnebelprüfung (AASS-Prüfung): Zugabe von Eisessig zu der Salzlösung (5%NaCl) - pH: 3,1-3,3

Kupferbeschleunigte Essigsäure-Salzsprühnebelprüfung (CASS-Prüfung)
: Kupfer(II)-chlorid-Dihydrat (CuCl2 ⋅ 2 H2O) in der Salzlösung (5%NaCl) lösen, sodass eine Konzentration von (0,26 ± 0,02) g/l [entsprechend (0,205 ± 0,015) g CuCl2/l] erreicht wird.